memento mori – memento cura
Herz Jesu Kirche, Lachnerstr. 8, München
zur Langen Nacht der Münchner Museen
Beitrag von Katharina Schellenberger:
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Katharina Schellenberger befasst sich mit der Fragilität unseres Daseins und Bewusstseins. Ein “memento mori!” zieht sich durch ihre Arbeiten als Todesmahnung UND Lebensaufforderung.
Wie zwei Seiten einer Medaille gibt es eine Licht- und Schattenseite, Inneres und Äußeres. Diese Pole sind in einem Bildobjekt vereint. Es geht hier sowohl um ein Durchscheinen und Hinterfragen von Oberflächlichem, als auch um Übergang zwischen den Welten, zwischen Leben-Tod-Auferstehung. Und es geht bei Katharina Schellenberger immer um den Menschen an sich – als wahrscheinlich einziges Lebewesen, das Transzendenz erfahren kann.
Leben und Tod sind keine Gegensätze.
Und Kunst kann als Medizin wirken.
Katharina Schellenberger studierte Malerei in Rom. Nach Studien und Promotion im medizinischen Bereich, LMU München, arbeitet sie seit 2007 als Künstlerin. Ankäufe u.a. Bayerische Staatsgemäldesammlung. Aktuelle Ausstellung „Gedanken-Brüche“, Galerie Bezirk Oberbayern München.
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Öl auf Transparentpapier, Bleistift
im Rorschach-Test-Verfahren
46 x 48 x 14 cm (HxBxT)
2021


